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Wir gehen davon aus, dass anspruchsvolle Gebäude auch mit der
angemessenen Statik-Software erstellt werden. Seit ca. 20 Jahren haben wir
für unsere Bauherren ständig neue Erfahrungen mit der Finite Element Methode
FEM - Software. gemacht. Mit
Hilfe der FEM Software ist eine exakte detailierte Berechnung
möglich, wohingegen andere Rechenansätze und Verfahren oft sehr vereinfachend
sind und somit höhere Baukosten erfordern. Optimierungsüberlegungen fallen mit der
FEM leichter und kritische Stellen werden
klar erkennbar. Diese Software, wenn sie leistungsstark ist, ist allerdings auch
teuer in der Anschaffung.
Die Bewehrung kann durch die Berechnung mit der FEM optimiert werden,
da
Angaben zur Bewehrung in einem kleinen Raster über
die Decke gelegt werden. Oft zeigt sich dabei, dass der Einsatz von
Filigrandecken unwirtschaftlich wird, da bedingt durch die Fertigung der
Elemente, erheblich höhere Bewehrung in die Fertigteile gelegt wird, als statisch
notwendig wäre. Diese Kosten werden in aller Regel nicht erkannt, weil sie als
normal angesehen werden.
So haben wir viele
Deckensysteme als Flachdecken berechnet
und aus wirtschaftlichen Überlegungen eingeschalt. Gegenüber
Trägerrostdecken mit Unterzügen kann die Bauhöhe eines Gebäudes reduziert werden. Zumal sehr
oft durch die Unterzüge Leitungen verlegt werden müssen und diese Unterzüge dann
noch höher werden. Dies erspart wiederum Baukosten.
Wenn schon Unterzüge gewählt werden müssen, kann die Wahl von
Stahlverbundträgern manchmal sinnvoll sein. Allerdings nur, wenn diese wiederum von
erfahrenen Statikern oder gleich vom Hersteller berechnet werden. Auch her
haben wir an den Projekten der letzten Jahre einige Überraschungen erlebt.
Mit entsprechend guter Software können aber auch statt Unterzüge, die oft
darüber stehenden Mauerwerkswände als tragende Stahlbetonwandscheiben gerechnet
werden. Dies ist sogar auch möglich, wenn Türen in der Wand sind. Hier ist
ebenfalls einfach langjährige Erfahrung und gute Zusammenarbeit mit dem
Prüfstatiker notwendig.
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