Tragwerksplanung

Optimieren von Tragwerken mit der Finite Element Methode (FEM)

Wir gehen davon aus, dass anspruchsvolle Gebäude auch mit der angemessenen Statik-Software erstellt werden. Seit ca. 25 Jahren haben wir für unsere Bauherren ständig neue Erfahrungen mit der Finite Element Methode FEM - Software. gemacht. Mit Hilfe der FEM Software ist eine exakte detaillierte Berechnung möglich, wohingegen andere Rechenansätze und Verfahren oft sehr vereinfachend sind und somit höhere Baukosten erfordern. Optimierungsüberlegungen fallen mit der FEM leichter und kritische Stellen werden klar erkennbar. Diese Software, wenn sie leistungsstark ist, ist allerdings auch teuer in der Anschaffung. Die Bewehrung kann durch die Berechnung mit der FEM optimiert werden, da Angaben zur Bewehrung in einem kleinen Raster über die Decke gelegt werden. Oft zeigt sich dabei, dass der Einsatz von Filigrandecken unwirtschaftlich wird, da bedingt durch die Fertigung der Elemente, erheblich höhere Bewehrung in die Fertigteile gelegt wird, als statisch notwendig wäre. Diese Kosten werden in aller Regel nicht erkannt, weil sie als normal angesehen werden. So haben wir viele Deckensysteme als Flachdecken berechnet und aus wirtschaftlichen Überlegungen eingeschalt. Gegenüber Trägerrostdecken mit Unterzügen kann die Bauhöhe eines Gebäudes reduziert werden. Zumal sehr oft durch die Unterzüge Leitungen verlegt werden müssen und diese Unterzüge dann noch höher werden. Dies erspart wiederum Baukosten. Wenn schon Unterzüge gewählt werden müssen, kann die Wahl von Stahlverbundträgern manchmal sinnvoll sein. Allerdings nur, wenn diese wiederum von erfahrenen Statikern oder gleich vom Hersteller berechnet werden. Auch her haben wir an den Projekten der letzten Jahre einige Überraschungen erlebt. Mit entsprechend guter Software können aber auch statt Unterzüge, die oft darüber stehenden Mauerwerkswände als tragende Stahlbetonwandscheiben gerechnet werden. Dies ist sogar auch möglich, wenn Türen in der Wand sind. Hier ist ebenfalls einfach langjährige Erfahrung und gute Zusammenarbeit mit dem Prüfstatiker notwendig.